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		<title>Ist es Zeit für ein neues Branding?</title>
		<link>https://stine-wiemann.com/2019/02/04/ist-es-zeit-fuer-ein-neues-branding/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2019 16:30:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das "Branding" einer Marke ist ja ein ganz entscheidender Teil ihres Erfolgs. Gerade in Zeiten des Onlinehandels ist der erste optische Eindruck eines Labels für viele der wichtigste Faktor, weil man die Produkte nicht selbst in die Hand nehmen kann und auch keinen persönlichen Kontakt zu Herstellerin oder Verkäuferin hat. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Umso wichtiger ist es, dass das &#8222;Drumrum&#8220; stimmt und dass das Branding auch die Zielgruppe anspricht, für die eine Marke Produkte herstellt. Ich kenne das Gefühl sehr gut, dass man sich mit seinen Artikeln und Angeboten nicht mehr 100%ig repräsentiert fühlt. Daher hat mein Papeterie-Label &#8222;sonst noch was?&#8220; in seinen knapp 10 Jahren zwei Re-Brands hinter sich und auch hier auf der Seite habe ich heimlich, still und leise Anfang diesen Jahres einige optische Veränderungen vorgenommen.<br>Dafür hatte ich mir Ende letzten Jahres selbst ein paar Fragen gestellt, um herauszufinden, ob es für mich Zeit für ein neues &#8222;Geschäfts-Outfit&#8220; war. Nun ist Branding ja mein Job und dadurch wusste ich, worauf es ankommt. Damit ihr selbst überprüfen könnt, ob bei euch auch vielleicht bald mal eine frische Optik Einzug halten sollte, habe ich euch die wichtigsten Fragen mal zusammen gestellt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center">Ist dir dein altes Branding zu &#8222;klein&#8220; geworden?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Oft startet man in die Selbständigkeit ohne ein Budget für das Branding beiseite zu legen &#8211; das ist zwar (so als Grafikerin mit erhobenem Zeigefinger gesprochen) nicht wirklich klug, aber wenn am Anfang das Geld knapp ist, ist das total verständlich. Oft gibt es dann ein vorgefertigtes Logo oder man bastelt sich selbst eines aus seinen Lieblingsschriften zusammen.<br>Und wenn man dann erstmal Visitenkarten etc. mit dem Logo hat, dann möchte man die Kärtchen ungern einfach so in die Tonne kloppen und hält länger am Branding fest als man eigentlich sollte. Kenne ich. Ist total normal. Aber irgendwann merkt man dann, dass der DIY Look doch nicht mehr so ganz zu dem passt, was man sich da aufgebaut hat. Denn ein professionelles Label sollte auch ein professionelles Logo haben.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center"> <br>Gehst du mit deinem Label in eine andere Richtung als zu Beginn? </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei meinem Label &#8222;sonst noch was?&#8220; hat es sich erst im Laufe der Zeit ergeben, dass ich mich auf minimalistische Papeterie konzentriere. Als sich das rauskristallisiert hatte, wurde mir klar, dass sich auch das Branding verändern musste. Da ging es dann weg von den pastelligen Farben und hin zu einer schwarzweissen Palette. Und auch meine Zielgruppe hat sich dadurch verändert. <br>Wenn du also merkst, dass du dich auf eine kleinere Nische konzentrierst oder dein &#8222;idealer Kunde&#8220; inzwischen ein anderer ist, dann ist es wahrscheinlich Zeit, dein Branding so zu gestalten, dass es dir und deinem Label besser entspricht.</p>



<div style="height:55px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2022/09/claudia04.jpg" alt="" class="wp-image-4261" srcset="https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2022/09/claudia04.jpg 1000w, https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2022/09/claudia04-300x200.jpg 300w, https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2022/09/claudia04-768x512.jpg 768w, https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2022/09/claudia04-800x534.jpg 800w, https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2022/09/claudia04-90x60.jpg 90w, https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2022/09/claudia04-135x90.jpg 135w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mein Re-Brand für Claudia Boymanns</figcaption></figure>



<div style="height:70px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center">Fällt es dir schwer dein Branding umzusetzen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Du hast dir vielleicht Gedanken gemacht, welche Schriften und Farben du überall einsetzen möchtest und hast dein Logo digital und analog überall verfügbar &#8211; auf den ersten Blick scheint also alles im Lot. Trotzdem schleichst du innerlich um dieses tolle Himbeerrot rum oder kannst das Türkis deines Brandings nicht mehr sehen? Wenn es dir schwerfällt, dein Branding konsequent umzusetzen, dann passt ihr vielleicht nicht mehr so gut zueinander. Dabei ist es mit dem eigenen Branding wie in jeder langjährigen Beziehung: Es ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen. Und eine kurze Krise muss keinesfalls das Aus bedeuten. Aber wenn du dich über längere Zeit unwohl fühlst und immer wieder mit anderen Schriften, Farben etc. &#8222;flirtest&#8220;, dann ist ein Re-Brand wahrscheinlich das richtige für dich.<br><br></p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center">Gehst du in der Masse der Mitbewerber unter?<br></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Instagram, Pinterest und all&#8216; die anderen wunderbaren Orte im Netz geben einem den Eindruck, dass es quasi nur noch eine bestimmte Art auszusehen gibt, mit der man &#8222;hip&#8220; ist. Natürlich ist die Versuchung groß, sich dem anzupassen und optisch &#8222;mitzuschwimmen&#8220;. Aber wenn man sich nur am Trend orientiert und sich nicht die Zeit nimmt, sein Branding auf lange Sicht zu entwickeln, verschwindet man schnell im Label-Einheitsbrei. Wichtig ist, sich über seine Alleinstellungsmerkmale im klaren zu sein und das Branding an diesen Eigenschaften zu orientieren. Wenn dann noch ein individuelles Logo oder eine handgemachte Wortmarke dazukommen, ist dein Label unverwechselbar.</p>



<div style="height:55px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1000" height="667" src="https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2022/09/maschenfein01.jpg" alt="" class="wp-image-4262" srcset="https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2022/09/maschenfein01.jpg 1000w, https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2022/09/maschenfein01-300x200.jpg 300w, https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2022/09/maschenfein01-768x512.jpg 768w, https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2022/09/maschenfein01-800x534.jpg 800w, https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2022/09/maschenfein01-90x60.jpg 90w, https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2022/09/maschenfein01-135x90.jpg 135w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Re-Brand für &#8222;www.maschenfein.de&#8220;</figcaption></figure>



<div style="height:70px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center">Sieht dein Branding nicht mehr modern aus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das professionellste Logo kann irgendwann in die Jahre kommen. Dabei muss es nicht unbedingt am Logo selbst liegen &#8211; Farben sind irgendwie immer ein wenig zeitgebunden. Denk mal an die Pastelltöne der 50er, die schwarz-türkis Kombination aus den 90ern und die braun-orange Töne der 70er Jahre. Es gibt immer &#8222;Modefarben&#8220; und genauso auch &#8222;Modeschriften&#8220;. Vielleicht braucht dein Branding nur ein kleines farbliches Update, um wieder schön auszusehen. Oder eventuell müssen nur die Schriften auf deiner Website ausgetauscht werden. Wenn dir dein Logo etwas &#8222;altbacken&#8220; vorkommt, dann überlege dir, was genau das Problem sein könnte. Und dann kannst du an dieser Stelle (allein oder mit Hilfe eines Grafikers/einer Grafikerin) dort ansetzen.</p>



<div style="height:55px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1000" height="667" src="https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2023/08/blogst01.jpg" alt="" class="wp-image-5069" srcset="https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2023/08/blogst01.jpg 1000w, https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2023/08/blogst01-300x200.jpg 300w, https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2023/08/blogst01-768x512.jpg 768w, https://stine-wiemann.com/wp-content/uploads/2023/08/blogst01-800x534.jpg 800w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mein Re-Brand für &#8222;BLOGST&#8220;</figcaption></figure>



<div style="height:70px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center">Findest du dein Branding einfach doof?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, auch das gibt es. Manchmal passt es einfach nicht. Ein Branding richtet sich ja immer an die potentiellen Kunden und ist deshalb nicht immer deckungsgleich mit deinem persönlichen Geschmack &#8211; trotzdem solltest du dich damit wohlfühlen und es gerne einsetzen. Wenn du ungern deine Visitenkarten rausgibst oder es dir peinlich ist, wenn jemand auf deine Website geht ist das schonmal ein schlechtes Zeichen. <br>Dann wirds definitiv Zeit für ein neues Branding.<br><br>So, ich hoffe, ich konnte euch schonmal ein paar Anregungen geben. Vielleicht ist es bei euch mit ein paar kleinen Änderungen schon getan &#8211; aber vielleicht braucht ihr eine umfassende Beratung und ein &#8222;runderneuertes&#8220; Branding. In beiden Fällen dürft ihr euch sehr gern bei mir melden &#8211; erste Informationen findet ihr <a rel="noreferrer noopener" aria-label="oben im Menu unter &quot;Buchen&quot; (öffnet in neuem Tab)" href="http://stine-wiemann.com/buchen/" target="_blank">oben im Menu unter &#8222;Buchen&#8220;</a>.<br><br>Ahoi!<br><br><em>Stine</em><br><br><br></p>
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		<title>Gutes Design gibt&#8217;s einfach nicht umsonst</title>
		<link>https://stine-wiemann.com/2017/09/14/1991/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[stine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 12:40:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man im Bereich Grafikdesign oder Branding arbeitet, bekommt man ab und zu Sätze wie "Mein Logo hab ich selbst gemacht. Da brauche ich keinen Grafiker für." oder "Ich nehme als Schrift immer eine, die ich in Word finde. Das geht schon." zu hören.</p>
<p>Ich glaube, dass das in vielen Fällen total in Ordnung geht, das so zu machen. Und ich bin da echt nicht missionarisch unterwegs und will niemandem einen "Grafiker aufschwatzen". Aber ich möchte mal eine Lanze brechen für die Typografie und alle Menschen, die sich professionell damit auseinander setzen. Denn welche Schrift man für sein Logo, seine Printmaterialien oder seinen Webauftritt auswählt, kann den ersten Eindruck der Marke ganz entscheidend beeinflussen. Für mich ist das eine Selbstververständlichkeit, aber immer wieder merke ich, dass das für die meisten etwas ganz neues ist.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Gerade letztens hat mich eine sehr liebe Kundin um einige Schriftvorschläge gebeten für ein Projekt. Ich habe mich gefreut und meine Konditionen mit Stundensätzen etc. per Mail geschickt. Als Antwort kam, dass das eigentlich gar nicht als Arbeit oder Auftrag gedacht gewesen wäre, sondern ich einfach nur mal schnell ein paar Schriftmuster so rüberschicken sollte. Oh. <em>Was? </em><br><br>Da ist mir wieder klar geworden, dass ziemlich viele um mich rum Schriften als etwas ansehen, um das man sich gar keine Gedanken machen muss. Als gäbe es nur 4 oder 5 und man nimmt halt eine von denen oder schickt einfach mal alle rüber zum drüberschauen. Aber für mich hat eine Schrift Charakter. Und eine Stimme. Eine Schrift trägt eine Botschaft vor sich her und die kann von &#8222;kindlich&#8220;, &#8222;verspielt&#8220; über &#8222;traditionell&#8220; und &#8222;elegant&#8220; bis hin zu &#8222;modern&#8220; und &#8222;progressiv&#8220; alles ausdrücken.<br><br>Und das faszinierende dabei ist, dass fast alle Menschen überall auf der Welt diese Botschaft verstehen. In Sekundenschnelle. Und meistens nicht einmal bewusst. Mir läufts bei schlechter Typografie kalt den Rücken runter. Ist echt so. Und die Qualität einer &#8222;Tatort&#8220;-Folge kann ich fast immer schon anhand der Typografie des Vorspanns ablesen. Müsst ihr echt mal ausprobieren. Hat eine erstaunlich hohe Trefferquote. Ich bin ein totaler Schrift-Nerd.<br><br>Auf meinem Rechner lagern deshalb knapp 2000 Schriften. Das sind so viele, dass mich Indesign regelmäßig warnt, ich hätte eigentlich zuviele. Und ich ergänze die noch ganz regelmäßig um hochwertige Schriften, die mich Geld kosten. Ja, ich bezahle für Schriften. Sehr gerne sogar. Weil ich weiss, wieviel Arbeit in einer gut gemachten Type stecken. Wenn man täglich mit Schriften arbeitet, dann weiß man das mit der Zeit sehr zu schätzen.<br><br>Daher suche ich nicht &#8222;mal eben schnell&#8220; eine Schrift aus, sondern ich entscheide mich sehr bewusst für eine ganz bestimmte Typografie, die dem Zweck angemessen ist. Das kostet Zeit und braucht Erfahrung. Denn ich stöbere täglich durch die Weiten des Netzes, um neue typografische Trends anzuschauen, frische Schriften zu finden und einfach auf dem Laufenden zu bleiben. Und ich studiere, wie sich Schriften im Laufe der Zeit entwickelt haben, welche Schrift in welcher Ära entstand und wie die verschiedenen Drucktechniken das Schriftdesign mit bestimmt haben.<br><br>Wenn ich also in 10 Minuten auf meinem Rechner eine Schrift heraussuche, dann stecken da mindestens 2-3 Stunden Recherche und Vorarbeit mit drin. Und die gibt es halt (genau wie eine gutgemachte Schrift) nicht für umsonst.<br><br>Aber dafür bekommt man dann eine Typografie, die passt und Beständigkeit mitbringt.<br>Also ich finde, dass sich die Investition lohnt. Aber ich bin ja auch ein Schrift-Nerd.</p>
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		<title>Einmal Branding, bitte! oder Wie funktioniert das eigentlich?</title>
		<link>https://stine-wiemann.com/2017/02/21/einmal-branding-bitte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[stine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2017 11:06:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In meinem Portfolio sieht man ja, dass ich mich in letzter Zeit vor allem mit dem sogenannten "Branding" beschäftigt habe. Das ist etwas, das mir unheimlich viel Spaß macht - vor allem, weil ich weiss, wie wichtig es damals für mich bei meinem Sprung in die Selbständigkeit war, dass meine Promo-Materialien und auch das Logo und all' sowas gut zusammenpassen und meine Arbeit bzw. meine Produkte repräsentieren. Mit dem Re-Branding letztes Jahr wurde mir auch wieder mal klar, dass es unheimlich wichtig ist, sich in "seiner Marke" gut aufgehoben zu fühlen und dass man andererseits mit der Präsentation und Verpackung seiner Produkte eine ganz neue Kundenschicht ansprechen kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://stine-wiemann.com/2017/02/21/einmal-branding-bitte/">Einmal Branding, bitte! oder Wie funktioniert das eigentlich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://stine-wiemann.com">stine wiemann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Weil ich immer wieder gefragt werde, wie das mit dem Entwickeln von Brandings und Webseiten und all dem so funktioniert, schreibe ich hier mal meinen Arbeitsprozess auf &#8211; ihr könnt einfach mal so tun, als wäret ihr meine Kunden und wir wandern einmal den ganzen Weg vom ersten Kontakt bis zum fertigen Branding zusammen. Natürlich könnt ihr diesen Prozess auch benutzen, um euer eigenes Branding zu entwickeln. Oder ihr bereitet euch hiermit auf die Arbeit mit eurer Grafikerin bzw. eurem Grafiker vor.<br><br><em><strong>Du möchtest nicht so viel lesen, sondern lieber zuhören? Im Podcast mit Ricarda von &#8222;BLOGST&#8220; habe ich diesen Prozess einmal mit ihr zusammen durchgesprochen.<br></strong></em></p>



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<iframe loading="lazy" title="#1 | Wie entsteht eigentlich ein Branding bzw. Rebranding für Deine Marke? by BLOGST Podcast" width="1000" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F649577966&#038;show_artwork=true&#038;maxheight=1000&#038;maxwidth=1000"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading"> </h2>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading"><br><br>Was ist Branding?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als erstes will ich mal versuchen, die Frage zu beantworten, was Branding eigentlich ist. Ich höre ganz oft, dass es doch eigentlich reicht, ein Logo zu haben und dann ist die Sache schon geritzt, aber Branding ist viel mehr als das. Ein Logo ist <em>Teil</em> des Brandings, aber eben nicht das Branding selbst. Es ist die komplette Erfahrung, die ein Kunde mit einer Person oder Marke macht. Vom Telefonanruf beim Kundenservice, dem Besuch der Website oder des Instagram-Accounts über die Produktverpackung bis hin zur Rechnung oder Quittung. Jeff Bezos hat einmal gesagt &#8222;Branding ist, was Leute über dich sagen, wenn du nicht im Raum bist&#8220; und ich glaube, das trifft es sehr gut. Denn Branding bestimmt den Gesamteindruck einer Marke und entscheidet letztendlich darüber, ob ein Kunde sie sympathisch und harmonisch findet oder eben nicht &#8211; und das Ziel von Branding ist natürlich, dass Kunden ein Produkt oder einen Service ansprechend finden und sich bewusst oder unbewusst für diesen entscheiden.<br><br>Dabei ist es ganz wichtig, dass der optische Eindruck und der Inhalt gut zusammenpassen und sich nicht widersprechen. Einer Bank zum Beispiel, die mit Quietschfarben und einer kindlichen Schreibschrift wirbt, vertraut man nicht so gern seine Ersparnisse an. Daher ist es für ein erfolgreiches Branding unheimlich wichtig, vorab einige Fragen zu klären und sich darüber klar zu werden, was die Leute über dich sagen sollen (um mal im Bild von Jeff Bezos zu bleiben). Wenn ich von dir den Auftrag bekommen habe, dich zu unterstützen, schicke ich dir also als allererstes einen kleinen Fragen-Katalog und beginne zeitgleich meine eigene Recherche im Netz.<br><br></p>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Es geht los: Der Fragebogen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Meistens kenne ich die Kunden und Projekte nicht, bevor ich gefragt werde, ob ich beim Branding helfen kann. Sobald eine Anfrage hereinkommt, schaue ich natürlich kurz im Netz, was ich so finden kann und versuche einen ersten Eindruck zu bekommen. Aber letztendlich bin ich immer auf die Hilfe meiner Kunden angewiesen, um ein stimmiges Branding zu entwickeln. Daher stelle ich gleich zu Anfang ein paar Fragen und schicke einen Fragebogen &#8211; &#8222;Warum?&#8220;, &#8222;Wer?&#8220; und &#8222;Wie?&#8220; sind dabei die wichtigsten Fragen, weil wir damit klären können, warum du dich selbständig machst, wer du bist und was du anbietest bzw. welchen Service du deinen Kunden bietest. <br><br>Ausserdem muss ich wissen, welche Attribute zu dir passen und welchen Eindruck du vermitteln möchtest. Wichtig ist nicht, dass du die Antworten wie aus der Pistole geschossen aufschreiben kannst, sondern dass du dir die Zeit nimmst, darüber nachzudenken und offen dafür bleibst, die Antworten mit mir zusammen zu finden. Denn ohne deine Gedanken und Antworten kann ich schlichtweg meine Arbeit nicht so machen, dass für dich ein nachhaltiger, wirksamer und harmonischer Geschäftsauftritt entsteht. Dazu gehören auch Überlegungen darüber, was dich und deine Marke einzigartig macht und was dich von anderen Mitbewerbern unterscheidet. Ich weiss, dass die Antwort im ersten Moment meistens &#8222;Öhm. Weiss nicht.&#8220; ist und mir ging es letztes Jahr ganz genauso, als ich mir beim Re-Design diese Fragen selbst gestellt habe. Das ist gar kein Problem. Oft hilft es, andere in seinem Umfeld nach ihrer Meinung zu fragen. Freunde, Familie oder sogar auch Kunden können einem meist viel besser sagen, was sie mit dir speziell assoziieren und was dich ihrer Meinung nach zu etwas Besonderem macht. Also löchere deine Familie und schau&#8216; einfach nochmal in deine Onlineshop-Bewertungen (nur so als Beispiel), was begeisterte Kunden an deinem Umgang mit ihnen besonders mochten. <br><br>Zusätzlich müssen wir uns aber vor allem Gedanken über dein Zielpublikum machen: Welche Berufs- oder Altersgruppe möchtest du ansprechen? Gibt es eine bestimmte Branche, für die deine Produkte oder Dienstleistungen relevant sind? Kaufen bei dir eher Männer oder Frauen? Wer soll also deine Produkte kaufen und warum? Wo sind diese Kunden zu finden und was leistest du für sie? Was ist deine ganz spezielle &#8222;Nische&#8220;? Es ist nämlich für den Erfolg von Branding nicht nur entscheidend, dass du deine Marke stimmig repräsentieren kannst, sondern auch, dass es zum Geschmack deines Zielpublikums passt. Daher ist dein Branding nicht immer 100% deckungsgleich mit deinem persönlichen Geschmack &#8211; schließlich kaufst nicht du deine Produkte, sondern deine Kunden.<br><br></p>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Schritt 2: Die Strategie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit deinen Antworten &#8222;im Gepäck&#8220; und meinen eigenen ausführlichen Recherchen erstelle ich die sogenannte &#8222;Strategie&#8220; &#8211; das ist ein mehrseitiges pdf, in dem ich alle Ergebnisse noch einmal ausformuliere, ein erstes kleines Moodboard und Farbvorschläge mache und somit eine Basis für den Designprozess erstelle. Hier können wir außerdem kontrollieren, ob ich dich an allen Stellen richtig verstanden habe und auch die Prioritäten richtig setze.<br><br>Falls dir an einem Punkt auffällt, dass mein Eindruck nicht mit deinem übereinstimmt, kannst du hier rechtzeitig einhaken und ich korrigiere die Strategie. Am Ende haben wir ein Dokument, das du mir &#8222;absegnest&#8220; und das die verbindliche Grundlage für meine Designarbeit ist.<br>Während des Layouts habe ich die Strategie immer präsent und orientiere mich zu 100% daran. Ein erfolgreiches Design ist dann die &#8222;Übersetzung&#8220; der Strategie und damit &#8222;messbarer&#8220; als ein reines Bauchgefühl.<br><br></p>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Schritt 3: Das Konzept</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt setze ich mich an das konkrete Design und das beginnt immer mit einer Menge kleiner Skizzen ganz klassisch mit Stift und Papier. Die Strategie habe ich dabei wie gesagt jederzeit im Blick und entwickle viele Möglichkeiten, wobei ich aber nach der &#8222;One Concept Methode&#8220; arbeite und mich im Laufe des Prozesses auf den Entwurf konzentriere, der die in der Strategie festgelegten Punkte am besten ausdrückt <a href="https://stine-wiemann.com/2019/02/11/one-concept-method/" data-type="URL" data-id="https://stine-wiemann.com/2019/02/11/one-concept-method/">(mehr zu dieser Methode findest du hier</a>).<br><br>Diesen Entwurf arbeite ich für dich aus, setze ihn in sogenannten &#8222;Mockups&#8220; (also digitalen Simulationen) um und teste ihn auf Herz und Nieren. Dabei geht es also nicht nur um eine Wort- oder Bildmarke, sondern bereits um ein umfassendes Konzept mit Marks, Farbwelt, Typografie und möglichen Produkten wie Websites, Social Media Auftritten und Visitenkarten etc. <br><br>Am Ende stelle ich dir ein Dokument zusammen, in dem alle Bestandteile auf einem Blick zu sehen sind. Und weil ich dich nicht mit einem pdf &#8222;alleine lassen&#8220; möchte, nehme ich einen Screencast auf, in dem ich dich einnmal virtuell an die Hand nehme, das komplette pdf durchspreche und dir an jeder Stelle erläutere, warum ich welche Entscheidungen getroffen habe und wie diese mit der Strategie zusammenhängen. <br><br></p>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Schritt 4: Das Feedback &amp; der Feinschliff</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt bist du an der Reihe. 🙂 Für dein Feedback bekommst du von mir ein kleines Formular &#8211; denn deine Rückmeldung ist ein wahnsinnig wichtiger Schritt in diesem Prozess und du musst keine Angst haben, mir auf den Schlips zu treten. Aber deine Rückmeldung sollte möglichst direkt von Anfang an mit einer Begründung erfolgen. Falls du also an irgendeinem Punkt nachhaken möchtest, dann stellen wir uns immer gemeinsam die Frage nach dem &#8222;Warum?&#8220;. Wir ziehen ja beide am gleichen Strang und haben das gemeinsame Ziel, dein Branding so erfolgreich wie möglich zu machen. Dabei ist wichtig, dass wir engagiert, aber nicht nur auf Emotionen gestützt arbeiten. <br><br>Die Frage nach dem &#8222;Warum?&#8220; hilft, den anschließenden Feinschliff-Prozess so schnell und erfolgreich wie möglich zu machen, ohne dass sich jemand angegriffen oder unverstanden fühlt. <br><br></p>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Schritt 5: Die &#8222;Übergabe&#8220;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald alles komplett stimmig für dich ist, bekommst du von mir deine geschlossenen Dateien in den Farben deiner Farbpalette und einen erklärenden Branding Guide mit allen relevanten Informationen zu Farben, Schriften etc. in meine Dropbox geladen. Dabei richte ich mich nach deinen technischen Voraussetzungen (zum Beispiel, welche Software du besitzt) &#8211; mein Ziel ist es, dass du alles an die Hand bekommst, um unabhängig von mir weiter deinen Weg gehen zu können. <br><br>Ich freue mich über Folgeaufträge, aber ich mag diesen fiesen Beigeschmack nicht, wenn sich ein Kunde abhängig von mir fühlt. Aber natürlich stehe ich dir auch gern zur Seite, falls du irgendwann einmal Hilfe brauchst.<br><br>So, das war einmal Branding von vorn bis hinten. Natürlich ziemlich kurz zusammengefasst mit reichlich Raffungen, aber wie man im Englischen so schön sagt: &#8222;You get the idea.&#8220; Jeder Auftrag und jedes Projekt hat seine Besonderheiten (sonst wäre es ja ziemlich langweilig) und es gibt auch immer ein paar Stellen, an denen es kurz mal stockt oder eine klare Antwort fehlt. Aber am Ende steht dann nicht nur ein stimmiger Geschäftsauftritt, sondern auch sehr viel mehr Verständnis für die eigene Marke, die Zielgruppe und was einen von den anderen Mitbewerbern unterscheidet &#8211; und das sind fantastische Voraussetzungen für einen (noch) erfolgreicheren Start in die Selbständigkeit.<br><br>Bei Fragen oder eigenen Anregungen und Erfahrungen hinterlasse einfach einen Kommentar. Und wenn du selbst Interesse daran hast, mit mir an deinem Branding zu arbeiten, kannst du mir sehr gern eine Anfrage über mein Kontaktformular oder per Mail schicken. Ein paar erste Informationen habe ich außerdem oben im Menu unter &#8222;Buchen&#8220; zusammengefasst. Ich freue mich über Feedback!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&nbsp;&#8211; Stine &#8211;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Ganz wichtig: </em></strong><br><strong><em><a href="https://stine-wiemann.com/buchen" data-type="URL" data-id="https://stine-wiemann.com/buchen">Unter &#8222;Buchen&#8220;</a> gibt es alle wichtigen Informationen zu meinem Angebot und FAQs.</em></strong><br></p>
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